Fahrradtouren

In der Urlaubsregion Niederrhein steht Radfahrern mit über 2000 Kilometern das längste ausgeschilderte Radwegenetz in Deutschland offen. Das Land zwischen Rhein und Maas ist flach und eignet sich hervorragend für Radtouren.

Tiergarten Kleve

Im Tiergarten leben etwa 350 Tiere aus über 60 verschiedenen Tierarten und -rassen.

Grenzland Draisine

Die Grenzland-Draisine bietet ein Erlebnis der besonderen Art: auf zwei unterschiedlichen Draisinenstrecken gibt es unter dem Motto "bewegen-erleben-entdecken" Naherholung und Spaß für jedermann.

Schloß Moyland

Schloss Moyland, ist ein Museum für moderne und zeitgenössische Kunst und ein internationales Forschungszentrum zu Joseph Beuys. Die Sammlung des Museums gründet auf der ehemaligen Privatsammlung der Brüder van der Grinten zur bildenden und angewandten Kunst des 19. bis 21. Jahrhunderts. Der weltweit größte Komplex mit Arbeiten des Künstlers Joseph Beuys stellt das Zentrum der Sammlung dar.

'S-Heerenbergh

Die kleine Grenzstadt ist ein typisch gemütlicher niederländischer Ort, der alles zu bieten hat, was man braucht: Geschäfte, Restaurants, Cafés und ein bedeutendes Schloss, Haus Bergh. Es geht vermutlich auf den Anfang des 12. Jahrhunderts zurück. Die heute erhaltenen Gebäude wurden im 14. bis 17. Jahrhundert gebaut. Gleich hinter 'S-Heerenbergh beginnt das Montferland, eine schöne und abwechslungsreiche Landschaft.

Tierpark Weeze

Im Tierpark an der B9 in Weeze können Besucher viele interessante Tierarten kennen lernen. Der Waldlehrpfad, der Streichelzoo und der angrenzende Natur-Erlebnis-Pfad erfreuen sich großer Beliebtheit. Ganzjährig geöffnet und kostenlos zugänglich ist der Tierpark im Schatten der Bäume an der Schlussruine Hertefeld ein beliebtes Ziel für Spaziergänge und Wanderungen, die über den Jakobspilgerweg oder den Nierswanderweg führen. Besucher haben die Möglichkeit zu direktem Tierkontakt, ob im Streichelzoo bei den Zwergziegen oder an vielen anderen Gehegen. Mit dem tierparkeigenen Tierfutter können (fast) alle Tiere gefüttert werden. Eintritt frei. Hunde sind erlaubt. Führungen für Gruppen können gebucht werden.

Die Klever Gartenanlagen

Die Klever Gartenlandschaft ist eingebunden ist das European Garden Heritage Network. Sie sind sehenswert in ihrer Schönheit und den Ausmaßen.

Ab dem Jahr 1647 ließ Johann Moritz von Nassau-Siegen die barocken Gartenanlagen mit Amphitheater anlegen. Die Gärten sind heute nur noch teilweise erhalten oder wurden wiederhergestellt, sind aber gerade deshalb sehr reizvoll. Sie dienten ab 1660 als Vorbild für die Gartenanlagen des Potsdamer Stadtschlosses des brandenburgischen Kurfürsten Friedrich Wilhelm, der Johann Moritz 1649 zu seinem Statthalter in Kleve und Mark ernannt hatte.

Für den Neuen Tiergarten wurde auf dem Springenberg der Sternberg als künstliche Erhebung geschaffen, von dem strahlenförmig zwölf Wege ausgingen. Die Besonderheit dieses Wegesystems ist seine Ausrichtung auf besondere Bauwerke und Städte. Als Schneisen im Wald sind sie zum Teil heute noch erkennbar. Die Blickachsen zur Schwanenburg und zum Ort Hochelten (der auf der anderen Seite des Rheins liegt!) lassen heute noch erahnen, wie kunstvoll die Anlage damals war.

Die Stadt Kleve und ihre Museen

Mit ca. 52.000 Einwohnern (inklusive der umliegenden Ortschaften) ist Kleve eine Kleinstadt, in der wir alles finden, was wir brauchen. Sie ist umgeben von Feldern, Wäldern und Seen und wir befinden uns mitten im Grünen, sobald wir sie verlassen.

Museen gibt es hier einige:

Die Schwanenburg ragt mit ihrem wunderbaren Turm über das Kleverland und ist aus vielen Richtungen schon von weitem zu sehen. Während im unteren Teil das Amts- und Landgericht untergebracht ist, finden wir im Turm eine Fotogalerie und ein Museum mit paläontologischen und mineralogischen Funden aus der Umgebung. Alleine für den Blick aus dem Turm lohnt sich der Aufstieg!

Das B.C. Koekkoek-Haus beherbergt eine wertvolle Sammlung von Gemälden des berühmten Malers Cornelius Koekkoek (1803-1862). Dieser ließ das Gebäude als Wohn- und Atelierhaus errichten und noch heute erkennt man den typischen Baustil der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Im Museum Kurhaus ist unter anderem der Nachlass des Malers und Bildhauers Ewald Mataré untergebracht. Ansonsten finden wir hier eine Sammlung zeitgenössischer Kunst mit wechselnden Ausstellungen.

Museum Forum Arenacum: In der ehemaligen Lehrerwohnung des Klever Ortsteils Rindern zeigt das Museum Forum Arenacum keltische, römische und fränkische Funde aus Rindern und Umgebung.